BV Westerholt Wardenburg - Organisationsteam Glum. Foto Martina Korte

Vor 10 Jahren wurde die Sitzgruppe am Melkbock an der Glumstraße vom Bürgerverein Westerholt und Anwohnern angelegt und überdacht. Vergangenen Sonntag wurde dieses Jubiläum mit einem Frühschoppen gefeiert.

Westerholter feiern 10-jähriges Bestehen der Sitzgruppe am Melkbock

Geladen hatte das Organisationsteam Glum, gekommen waren rund 80 junge wie alte Westerholter und Bewohner aus umliegenden Ortschaften, die sich im Laufe des Tages mit Getränken und Bratwurst stärkten. Es gab einen Kranz von den Nachbarn, die Sitzecke war mit Strohballen und Mais nett geschmückt, Stehtische und zusätzliche Sitzbänke luden zum Verweilen ein. Auch Stockbrot wurde gebacken und bis in den späten Nachmittag gefeiert.

Westerholt Über den ungewöhnlich großen Zuspruch der diesjährigen Ziegelei-Akademie freute sich der Ziegeleiverein bei seiner Jahreshauptversammlung im Maschinenhaus des Ziegeleimuseums in Westerholt: Diese Vortragsreihe im Februar war zum Teil so gut besucht, dass ein Termin aufgrund der großen Nachfrage sogar wiederholt werden musste. Ein Grund dafür könnte sein, so Vorsitzender Edgar Ruhm, dass der Ziegeleiverein in der Wardenburg-App vertreten ist und seine Termine dort im Veranstaltungskalender auftauchen. Auf einen Reisebericht hatte ein NWZ-Artikel bereits im Vorfeld des Vortrages schmackhaft gemacht.

Ruhm berichtete ferner von kleinen Reparaturen am Schweinestall und den Arbeiten der AGH-Kräfte. Außerdem seien im Zuge der Straßenerneuerung des Ziegeleiweges eine Ladestation für E-Fahrräder und E-Autos sowie eine Parkplatzbeleuchtung installiert worden.

Der Vereinsvorsitzende berichtete auch vom Storchennest auf dem Schornstein der Ziegelei. Die Initiative ging vom Wardenburger Nabu aus. An dem Nest beteiligt waren unter anderem die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB), die das Nest herstellte, und die Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg, die die Finanzierung des notwendigen Steigers übernahm.

In diesem Zusammenhang wies Doris Mausbach darauf hin, dass der Ziegeleiverein plastikfrei ist. Auf Veranstaltungen gebe es aus umweltfreundlichen Gründen keine Plastikbecher, -teller bzw. –besteck mehr.

Zum Thema Veranstaltungen wurde berichtet, dass 2019 wieder viele Trauungen auf dem Gelände der Ziegelei stattfinden werden. Es gab sehr viele Nachfragen für Trauungen, die leider nicht alle berücksichtigt werden konnten, sei es aus terminlichen Gründen oder weil die Anzahl der Hochzeitsgäste zu groß gewesen wäre.

Am 1. Mai findet die 16. Schlemmer-Radtour in der Gemeinde Wardenburg statt, bei der auch die Alte Ziegelei wieder mitmacht. Dieses Mal mit musikalischer Untermalung der Gruppe „DuoSoRo“.

Außerdem veranstaltet die VHS Wardenburg wieder eine Sommer-Akademie auf dem Ziegelei-Gelände. Es werden unter anderem Kurse in Bildhauerei, Fotografie und Acrylmalerei angeboten.

Zum Abschluss zeigte der 2. Vorsitzende Heinz Wellmann noch Bilder, unter anderem vom Ausbau des Ziegeleiwegs, von der Arbeitstagung der Ziegeleimuseen in Laage/Lippe, vom Besuch der Ravensberger Spinnerei und der Bodelschwingschen Anstalten in Bielefeld.

 

Quelle: www.nwz-online.de

Nils Coordes

Eröffnet an diesem Wochenende ihren Hofladen: Tina Hinnenkamp bietet in „Tina’s Schatzkiste handgemachte Wolle an, die von ihren eigenen Schafen stammt.

Bild: Nils Coordes

Tina Hinnenkamp verarbeitet die Wolle ihrer Schafe. Dabei ist noch echte Handarbeit gefragt, sie verwendet keine chemischen Zusätze.

Westerholt Freunde von Naturprodukten und echter, handgemachter Wolle sind bei Tina Hinnenkamp genau richtig. An diesem Wochenende öffnet die Frau aus Westerholt ihren kleinen Hofladen „Tina’s Schatzkiste“, in dem sie selbst hergestellte Wolle zum weiteren Vernähen, aber auch andere handgemachte Produkte wie zum Beispiel Heilkissen anbietet.

Die Idee dazu kam ihr, als die Schafe auf ihrem Hof zum ersten Mal geschoren werden mussten: „Ich habe gefragt, was nun mit der Wolle passiert und mir wurde gesagt, dass diese entsorgt würde. Das fand ich sehr schade“, erinnert sich Hinnenkamp. Dadurch kam ihr die Idee, die Wolle selbst zu verarbeiten und Fäden zu spinnen.

Bis dahin ist es jedoch ein weiter Weg: „Das geschorene Vlies muss nach Faserqualität sortiert, grober Schmutz entfernt und anschließend eingeweicht sowie sanft gewaschen werden“, sagt Hinnenkamp. Im Anschluss wird das Vlies getrocknet und gesäubert, ehe das Kardieren, Verspinnen und Verzwirnen beginnt.

Auf Wunsch färbt Hinnenkamp die Wolle auch. „Dabei verwende ich ausschließlich Naturprodukte und keine Chemie“, betont die Westerholterin. Im Gegensatz zu industriell hergestellter Wolle sind bei ihr auch keine Kunstfasern beigemischt und die Fasern bleiben als Ganze erhalten. Für die Herstellung von 100 Gramm Wolle benötigt Hinnenkamp zehn bis 20 Stunden.

Bei der Eröffnung am Wochenende haben die Besucher die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen und die Schafe, von denen die Wolle stammt sowie den weiteren Hof zu besichtigen. Zudem wird Hinnenkamp Spinnvorführungen geben. „Durch eine Gruppe in Oldenburg bin ich zum Spinnen gekommen und bin erstaunt, dass auch immer mehr junge Leute dieses alte Handwerk wieder erlernen“, freut sich Hinnenkamp.

Von 10 bis 17 Uhr ist der Hof am Ollenkamp 100 in Westerholt am Samstag und Sonntag geöffnet.

Quelle: www.nwz-online.de

laubharken
Es ist wieder soweit. Der Bürgerverein ruft wie jedes Jahr zum Laubharken im Sängerbusch auf: 11.5.19 ab 10 Uhr. Harken, Schubkarren und Planen sind vorhanden. Laub gibt es genügend. Es fehlen die vielen großen und kleinen helfenden Hände. Willkommen sind alle - Mamas und / oder Papas mit Kindern jeden Alters, die Dorfjugend und alle, die etwas für unser Dorf tun wollen. Nach getaner Arbeit wartet der Grill mit einer Stärkung auf uns. Getränke werden ebenfalls gestellt.

Hoch hinaus ging für die Wardenburger Nabu-Gruppe an der Alten Ziegelei in Westerholt. In Zusammenarbeit mit dem Ziegeleiverein und dem Bürgerverein Westerholt wurde auf dem kleinen Schornstein in 19 Metern Höhe ein Storchennest befestigt. Der Bürgerverein Westerholt war vertreten durch seinen Vorsitzenden Claus Oeltjebruns, den Ziegeleiverein durch seinen „Chef“ Edgar Ruhm und weitere Personen. Für die Nabu-Ortsgruppe halfen Kelvin und Helmut Witte beim Anbringen des Nestes mit. Ein besonderer Dank ging an das Werkstatt-Projekt der LEB in Wildeshausen, in dem das Nest gebaut wurde. Die Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg finanzierte den Hubsteiger, um das Nest in luftiger Höhe befestigen zu können. Nach Angaben von Zeitzeugen soll der letzte Storch in den 70er Jahren auf der Alten Ziegelei gebrütet haben. Nun heißt es abwarten...BILD:

Quelle: www.nwz-online.de

Artikel Suchen

Kommende Veranstaltungen

Spiel und Klönabend
31.10.2019 / 19:30 Uhr bis 22:30 Uhr
Tage bis zum Start: 9
Zum Seitenanfang
JSN Boot template designed by JoomlaShine.com